Stadtwappen von Trier

 

 

 

 

 

  Der Stadtpatron Petrus hält in der rechten Hand den Stadtschlüssel und in der linken ein Buch

 

 

 

 

 

 

 

 

  AUGUSTA TREVERORUM
  das spätere Trier wurde um 16 vor Christus von den Römern unter Kaiser Augustus gegründet.

 

Porta Nigra

Man geht davon aus, dass die Porta Nigra (Schwarzes Tor) etwa im Jahre 180 n. Chr. von den Römern gebaut wurde.
Sie war das nördliche Stadttor des antiken Triers.
Ursprünglich als Nordtor der römischen Stadtbefestigungsmauern erbaut, hat die Porta Nigra im Laufe der Zeit eine wichtige Verteidigungsfunktion übernommen.
So hielt sie den Angriffen der Germanen im 3. Jahrhundert stand und schütze so die Stadt.
Im Mittelalter soll sich ein Eremit nach seiner Pilgerreise nach Jerusalem in der Porta Nigra niedergelassen und sich dort sogar einmauern lassen haben. Nach seinem Tod wurde er im Erdgeschoss bestattet.

Dom zu Trier

Der Trierer Dom ist die älteste Kirche Deutschlands, die fast ununterbrochen seit 1700 Jahren Ort der Versammlung der christlichen Gemeinde ist, Ort des Gottesdienstes und Sitz des Bischofs von Trier.
In ihm sind alle Epochen der europäischen Kunst- und Baugeschichte vereint.

Konstantinsbasilika

 

Die sogenannte Basilika - der Thronsaal Kaiser Konstantins - ist der größte Einzelraum, der aus der Antike überlebt hat.
Die Römer wollten durch die Architektur Größe und Macht des Kaisers ausdrücken, was Ihnen hier besonders eindrucksvoll gelang:
die riesige Halle ist so groß, dass  ein 7-Sekunden-Nachhall auf die große Orgel antwortet.

 

Kaiserthermen

  4. Jahrhundert n.Chr. benannt nach Kaiser Konstantin
  heute nur noch Ruinen
  ursprünglich: Heiß- und Kaltbad, und
  Gymnastikplatz,
  in den Kellerräumen labyrinthartiges Netz
  von Kanalanlagen

 

Amphitheater
  100n.Chr
  20.000 Zuschauer
  70 m lang / 50 m breit
   heute stimmungsvolle Kulisse
   für Open-Air-Konzerte

 

Zurlauben

  eine idyllische Gasse mit schönen kleinen Weinstuben
  und kulinarische Gastronomie direkt an der Moselpromenade

                                               
         
                 
                                                                
                                                                                  

 

Hauptmarkt

 
 einer der schönsten innerdeutschen Plätze
 

 

 

 

frühmittelalterliches Marktkreuz von 958

 

Petrusbrunnen erbaut 1595

 

 

UNESCO-Weltkulturgüter:
Amphitheater, Barbarathermen, Dom, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Liebfrauenkirche,
Igeler Säule, Porta Nigra, Römerbrücke
 

 

Hier eine nette Geschichte zu Trierer Mundart bzw. Trierer Platt 
(spricht heute niemand mehr, außer den 100jährigen Trierern !)

Höflich, gut aussehend, intelligent: der perfekte Schwiegersohn. 
In Jeans, Turnschuhen und Marken-T-Shirt steht er am kalten Buffet. Dass das Gestell seiner 
rechteckigen Brille durchsichtig ist, verleiht ihm etwas Intellektuell-modernes. 
Ein Hauch von Berlin-Prenzelberg scheint durch die Trierer WG-Küche zu wehen.

"Dau Greilien Boagen. (Übersetzung: Du hässlicher Popel) Dei Mamm is su fett, die kann nit in de Weltraum, 
weil se nit dursch et Ozonloch passt und dei Papp schminkt sisch", sagt der sympathische junge Mann plötzlich 
zu einer zierlichen dunkelhaarigen Frau mit Pferdeschwanz. Sie reißt geschockt ihre Augen auf, bevor sie in
Lachen ausbricht und "wie bitte?" fragt. Er blickt siegessicher in die Runde und schiebt sich lässig ein Sushi-Röllchen in d
en Mund. In wenigen Monaten wird er an einem Gymnasium unterrichten. So oder so ähnlich fangen in und rund um Trier 
erstaunlich viele Unterhaltungen zwischen gebildeten jungen Menschen an. Denn "Palaver-Trierisch" liegt schwer im Trend. 
Vater, Mutter und Hund sind nicht selten ihre leidgeprüften Protagonisten.

Mütter kommen besonders schlecht weg

Und nicht alle Sprüche sind so freundlich, wie der bereits zitierte. Die Trierer Mütter kommen dabei regelmäßig besonders schlecht weg. Mit "Dei Mamm" fangen daher sehr viele von ihnen an. Hier ein paar der wenigen Beispiele, die die Gürtellinie nur geringfügig unterschreiten: "Dei Mamm...

...bellt, wenn et klingelt

...kocht aus Duhsen (übersetzt: kocht aus Dosen)

...heißt Helmut un is de stärksten im Knast

...hat dir als Pans (Kind) sicher en Knochen um de Hals gehang, damit winigstens de Keilo (Hund) mat dir spillt

...is su duf, die sitzt uff em Fernseher un guckt Sofa

...schneid sisch ihr Fiessnäjel (ihre Fußnägel) mit der Flex

...is so fett, die sitzt im Kino nebe jedem

...is su fett, die macht Passbilder bei Google-Earth

...zieht Trecker uf DSF

... sortiert M&Ms nach em Alphabet.

Jeder noch so langweiligen Party können die Sprüche die entscheidende Wendung geben. An ratlosen Gesichtern ist abzulesen, wer aus der Ferne stammt und weder weiß, was ein Keilo ist, noch was der mit der Mamm. Doch auch sie scheinen Spaß an dem erfrischend unprätentiösen Kulturgut zu haben.

Wer solche Sprüche zur rechten Zeit am rechten Ort anbringt, kann sich großer Bewunderung gewiss sein. Innerhalb kürzester Zeit lassen sie Schwiegersöhne zu Party-Löwen werden. Oder zu einem Fall für's Krankenhaus, wenn das mit Ort und Zeit versehentlich falsch ausgelegt wurde. "Pass ma gut uff, sonst schloan Eisch da ein in de Fress, da meinste de Dom wär en Weinbergskappellschen", erwidert die Frau mit dem Pferdeschwanz in stockendem Trierisch auf die Mitteilung des smarten Schwiegersohns.

Er scheint sich über die Aufmerksamkeit zu freuen, obwohl das mit dem Weinbergskapellchen schon ziemlich alt ist. "Pass auf, kennst du den schon?", fragt er und lächelt selbstbewusst. "Pass gut uff, sonst schloan Eisch da en Loch in de Kopp, da kannste atmen wie Flipper", sagt er und strahlt sie erwartungsvoll an. Es funktioniert. Sie lacht.

"Oder noch besser", sagt er und wedelt erregt mit einem Möhren-Stick vor ihrer Nase herum, "...sonst schloan Eisch da en Trepp in de Fress, da kannste Dein Essen runna tragen." Sie lacht.

"...un et Säulemarie de Bedienung"

 

"Aber weißt Du, welcher immer noch am allertollsten ist?", fragt sie ihn seufzend, nachdem sie wieder genügend Luft dazu hat.

"Der mit der Porta, rischtisch?"

"Rischtisch", antwortet sie und sagt ganz sanft: "Dau Gesichtsbarack, pass gut uff, sonst schloan Eisch da ein in de Fress, da meinste de Porta wär en Frittebud...""...un et Säulemarie de Bedienung", sagt er und schaut ihr tief in die Augen.

Am rechten Ort, zur rechten Zeit – und schon versteht man sich "lach"